Windows Server 2019 IoT

8. März 2019

Die Anzahl der vernetzten Kleingeräte steigt, im selben Maße muss sich das Management der einzelnen IoT-Geräte (Internet of Things) erhöhen. Waren früher dutzende Server im unternehmensinternen Rechenzentrum und hunderte Endgeräte in der „typischen“ Mittelstands-Firma verteilt, wächst die Anzahl der Einzelsysteme wie Sensoren, Steuereinheiten Endpoints oder smarten Kaffeemaschinen in den letzten Jahren beinahe exponentiell an. Bei der Kombination aus „klassischen“ IT-Infrastrukturen, Cloud-Ressourcen und IoT-Kleingeräten geraten die Systembetreuer leicht ins „Schlingern“. Wie können die Administratoren an dieser Stelle gegenhalten?

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Diese Frage stellen sich sowohl die Systembetreuer als auch die Entscheidungsträger in den Unternehmen. Microsofts Antwort auf solche Fragen lautet: Mischt Cloud, On-Premises-Systeme, Hybride Infrastrukturen und IoT-Geräte nach Belieben – Hauptsache es läuft ein Microsoft-Betriebssystem darauf! Damit diese Rechnung aufgeht, positioniert der Hersteller aus Redmond sein Server-Betriebssystem nun für IoT-Anwendungen und -Geräte.

Familienzuwachs für Microsofts Server-OS

Windows Server IoT 2019 soll das Management großer Datenmengen auf Endgeräten mit einem vorgesehenen Funktionsumfang abwickeln. Zudem ist die aktuelle IoT-Serverversion vollständig kompatibel zu den bisherigen Windows-Server-2019-Varianten. Auf diese Weise können Gerätehersteller ihre Befehlssätze für IoT-Geräte auch in der Serverklasse nutzen und damit leistungsstarke Szenarien auf Edge-Geräten umsetzen. Mit Windows Server IoT 2019 lassen sich laut Microsoft tausende Systeme, Sensoren oder sonstige Devices verbinden und Datenströme (beinahe) in Echtzeit speichern, verarbeiten und auswerten. Auch im Bereich der Client-Betriebssysteme rüstet Microsoft in Punkto „IoT“ nach. So sind aktuall folgende Dienste unter Windows 10 IoT verfügbar:

  • Mit Azure IoT Edge auf Windows können Entwickler ihre Cloud-Workloads nahtlos auf Edge-Geräten ausführen. So können Datenanalysen auch dann auf IoT-Geräten laufen, wenn keine permanente Internetverbindung gewünscht oder möglich ist.
  • Mit Azure IoT Edge Device Agent können Entwickler vernetzte Geräte und Maschinen über das Azure Dashboard aus der Ferne steuern und verwalten.
  • Auf der SPS IPC Drives im November 2018 hat Microsoft eine ROS-Version gezeigt, die unter Windows 10 IoT Enterprise lauffähig ist.

Florian Huttenloher

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