Dell EMC Speicherlösung kombiniert Microsoft Azure Cloud und VMware Cloud Foundation

9. Mai 2019

Dell positioniert sich als Service-, Storage- und Plattformanbieter für das Software-defined Datacenter (SDDC). In enger Kooperation mit VMWare und Microsoft bietet diese Kombi-Lösung auf die Anforderungen abgestimmte Hardware, einen passenden Software-Layer von VMware, sowie externe Cloud-Ressourcen von Microsoft.

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Im nationalen Umfeld haben viele Unternehmen das Problem, Daten „einfach so“ in die Cloud zu verschieben. Teilweise dürfen bestimmte Angebote der Cloud-Provider nicht genutzt werden (etwa weil die Daten das Land laut DSGVO nicht verlassen dürfen), teilweise möchten die Unternehmen auch nicht „ihre“ Daten aus der Hand geben. Zumindest erstgenanntes wird relativiert, wenn man (wie etwa bei Microsoft Azure) als Kunde auswählen kann, dass Daten im deutschen Rechenzentrum gespeichert und verarbeitet werden.

In diesem Kontext wird auch klar, warum so viele Firmen auf Hybride Cloud-Lösungen setzen: Kritische Daten werden im unternehmensinternen Rechenzentrum (RZ) gespeichert und verarbeitet, während unkritische Daten leicht in die Cloud verschoben werden – oftmals aus Kosten- aber auch Performance-Gründen. Aber auch Faktoren wie eine leichte Skalierbarkeit, hohe Mobilität und Erreichbarkeit oder Hochverfügbarkeit – solange eine Internetverbindung besteht- spielen eine Rolle. Während frühere Cloud-Konzepte die Daten in irgendeinem RZ in welchem Land auch immer gehostet haben, ist es mit den aktuellen Lösungen und Plattformen wie Microsoft Azure oder VMware möglich, eine hybride oder private Cloud-Infrastruktur im eigenen RZ zu betreiben, oder mit den Ressourcen der Cloud-Provider zu mischen.

An dieser Stelle wird die Kooperation von Dell, VMware und Microsoft für den Kunden interessant: Denn hier kann eine Kombination aus optimierter Hardware, hyperkonvergenten Cloud-Plattform und externer Cloud-Ressourcen quasi aus „einer“ Hand (eigentlich bestehend aus den drei genannten Firmen) angeboten werden:

  • Hardware und Services von Dell,
  • Software-Layer von VMWare und
  • Cloud-Ressourcen von Microsoft.

Denn es wird immer wichtiger für die Unternehmen, auf eine Schicht (Layer) zu setzen, die sich über die unterschiedlichen Cloud-Optionen erstreckt. Denn in Zukunft müssen die Firmen flexibel reagieren, und einige Workloads zunächst in der Cloud betreiben, diese zu einem späteren Zeitpunkt in die Cloud verlagern, den Cloud-Provider unter Umständen nach einiger Zeit wechseln und die Anwendung oder die Daten gegebenenfalls wieder zurück in das eigene RZ verlagern – Stichwort: „Workload placements“.

„I can got to Dell, take VX Rail, take Cloud Foundation, I take Dell Services to install and maintain, I can have VMware bill everything and have my services done.“ – so Dominque Vanhamme im Gespräch mit NT4ADMINS

Florian Huttenloher

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