Wer kontrolliert KI-Agenten in Unternehmen?

25. Juni 2026

In KI-Systemen fließen fast alle Tool-Aufrufe, Chat-Anfragen und Nachrichten zwischen Agenten über ein einziges Gateway. Das macht die KI zum sensibelsten Kontrollpunkt in der gesamten Unternehmensinfrastruktur. Mit KubeLB können Unternehmen jetzt zusätzlich ein Open-Source-Agent-Gateway direkt auf ihren eigenen Clustern bereitstellen und verwalten. Durch die zentrale Positionierung im Datenstrom fungiert das KubeLB-Add-on als Schutzschild für sensible Unternehmensdaten.

Bei KubeLB handelt es sich um eine softwarebasierte Plattform für die Bereitstellung von Anwendungen und Lastenausgleich, die sichere, skalierbare Netzwerkdienste für Cloud-native Anwendungen bietet. Ihre verteilte Architektur, die auf den Technologien Cilium und Envoy basiert, bietet Flexibilität und Skalierbarkeit.

Das Add-on von KubeLB basiert nativ auf der Kubernetes Gateway API und übernimmt mehrere Aufgaben: LLM-Routing ermöglicht sicheres Routen von Anfragen an Managed-Provider oder lokale Open-Weight-Modelle. MCP-Föderierung dient zur Bündelung mehrerer Model Context Protocol (MCP)-Server hinter einem einzigen, kontrollierten Einstiegspunkt. A2A-Proxying ermöglicht die Anwendung derselben Richtlinien und Sichtbarkeit auf den Datenverkehr von Agent zu Agent.

Da das Agent-Gateway ein KubeLB-Add-on ist, ist es von Grund auf mandantenfähig (multi-tenant) und läuft vollständig auf einer bestehenden Infrastruktur. Das verhindert Anbieterbindung für den geschäftskritischen KI-Datenverkehr. Unternehmen können somit ihre KI-Infrastruktur souverän halten. Mit KubeLB behalten sie die absolute Kontrolle darüber, wie Agenten agieren, welche Daten das Unternehmen verlassen und wie Ressourcen genutzt werden – unabhängig davon, welche KI-Modelle sie aktuell oder künftig nutzen. (rhh)

Zum KubeLB AI & MCP Gateway Tutorial

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