All-Flash Service-Level für die Adaptive Flash Plattform

15. Juli 2015

Durch eine stetige Weiterentwicklung ist die Adaptive Flash Plattform von Nimble Storage in der Lage, innerhalb einer einzigen Speicherarchitektur und -Plattform einen All-Flash Service-Level für Anwendungen mit strengen Anforderungen zu liefern. Reaktionsfähigkeit, ein Auto-Flash Service-Level für gängige Anwendungen sowie ein Disk-Only Service-Level für intensive Anwendungen erfordern eine kostengünstige Kapazität, die mit der Plattform geschaffen wird.

Die zusätzlichen Funktionen, wie eine Software-basierte Verschlüsselung und ein REST API-basiertes, erweiterbares Framework, ergänzen die bereits vorhandenen Unternehmensfunktionen wie granulares VM Monitoring und Reporting sowie integrierter Datenschutz.

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Bild 2. Optimiert für Schreibzugriffe: das Datenlayout bei Nimble Storage; Quelle: Nimble Storage

Anders als traditionellen Speicher-Arrays und die Flash-only-Speicherarchitekturen bietet die Adaptive Flash-Plattform eine einzige Speicherarchitektur, die die Anforderungen unternehmensweiter Workloads von Performance über Kapazität bis Datenschutz erfüllt. Gleichzeitig liefert sie das volle Potential sowie alle Vorteile der Speicherkonsolidierung. Unternehmen brauchen keine unterschiedlichen Speichersilos mehr aufbauen, um einzelne Anwendungen bestmöglich zu unterstützen.

Bislang sahen sich die IT-Organisationen in global agierenden Unternehmen damit konfrontiert, Hunderte, wenn nicht gar Tausende Anwendungen zu verwalten, die einen Mix an Speicherattributen – von Performance, Kapazität, Datenschutz, Zuverlässigkeit bis hin zur Benutzerfreundlichkeit erfordern – und das alles bei niedrigeren Gesamtbetriebskosten. Basierend auf ihren Erfahrungswerten haben IT-Verantwortliche bisher dazu separate Speichersilos ausgewählt und eingesetzt, um so eine bestimmte Anwendungsschicht im Datencenter zu bedienen. Doch diese Silos bringen Herausforderungen mit sich: Sie beschränken die Flexibilität, limitieren die Datenmobilität und verschärfen die Komplexität des Speichermanagements. Die Einführung eines dynamischen, einzigen Architekturansatzes, der auf die spezifischen Anforderungen variierender Workloads eingeht, stellt eine erhebliche Abweichung von den bisherigen Konzepten der Speicherbranche dar.

Dynamische Performance und Kapazität

Mit der Adaptive Flash-Plattform verfügen IT-Abteilungen in Großunternehmen über die Flexibilität, bei kritischen Anwendungen dynamische All-Flash Service-Levels zu bieten. Dadurch können sie deterministische Latenzzeiten garantieren und letztendlich die Kapazitätsbeschränkungen und ausufernde Silo-Landschaften der Flash-only Speicher-Arrays ausklammern. Der All-Flash Service-Level erfüllt dabei hohe Latenzanforderungen: Seine Reaktionsfähigkeit ist ideal für die Transaktionsabwicklung, für Datenbank-/Geschäftsinformationen sowie für die Bereitstellung einer Virtual Desktop Infrastructure (VDI).

Mit der softwarebasierten Verschlüsselung SmartSecure verfügen Speicheradministratoren zudem über die Fähigkeit, Datenverschlüsselung effizient in Konsolidierungs- und multimandantenfähigen Speicherumgebungen zu ermöglichen. Diese neue Software-Funktion kümmert sich um die Verschlüsselung der Anwender- oder Array-Daten. Auch ermöglicht SmartSecure sichere Löschvorgänge, falls bestimmte Daten nicht mehr benötigt werden. Für SmartSecure muss kein benutzerdefinierter Treiber oder spezielle Firmware eingesetzt werden. Sobald die Daten vom Flash-optimierten Datensystem CASL komprimiert und verschlüsselt sind, können sie sicher an einen anderen Ort repliziert werden, wobei der Zielort den Verschlüsselungsschlüssel versteht. Das führt zu einer drastischen Rationalisierung der Verwaltung von Speicherkapazität.

Als zusätzlichen Vorteil erleichtert SmartSecure das Bereitstellen von multimandantenfähigen Umgebungen. Dabei werden die Daten eines bestimmten „Anwenders“ isoliert und verschlüsselt. Realisiert wird diese Funktionalität in Form eines Software-Upgrades – ohne Zukauf zusätzlicher Infrastruktur.

Durch die Hinzufügung von REST-APIs ermöglicht die Adaptive Flash-Plattform den Speicheradministratoren den Aufbau eines benutzerdefinierten  Reportings und von Workflows rund um den Speicher. Damit lassen sich vorhandene Kunden-Frameworks leichter integrieren, wodurch die Produktivität der Enterprise Unternehmens-IT verbessert wird. 

Bild 3. Beschleunigung der Lesezugriffe beim CASL; Quelle: Nimble Storage

 Skalierung von Performance und Kapazität

Die Adaptive Flash Plattform ermöglicht eine weitgehende Skalierung von Performance oder Kapazität. Mit dem aktuellen Software-Release können Administratoren auf mehr als 3,5 Petabyte (PByte) Kapazität und über 160 TByte Flash pro Cluster skalieren, um geschäftskritische Workloads zu optimieren, während sie gleichzeitig höchste Zugriffsraten bedienen können.

Mit InfoSight bietet Nimble Storage ein Management- und Support-Tool. Es liefert einen Überblick über die Latenzen, die beim Zugriff auf die Virtuellen Maschinen (VM), auf das Netzwerk und auf die betreffenden LUNs auftreten. Damit können Administratoren Ressourcenkonflikte schnell und sicher ermitteln und auch lösen – die Grundvoraussetzung, um Service-Level-Agreements einzuhalten. Dabei ist eine Überwachungsfunktion pro VM, InfoSight-VMVision, dazu gekommen. Sie kennzeichnet Situationen, die Performance-Probleme verursachen können, und zeigt Datendurchsatz, IOPs (Ein-Ausgabeoperationen pro Sekunde) und Latenzstufen auf den Ebenen „Host“, „Netzwerk“ und „Speicher“ an.

Anhand derartiger Informationen können Administratoren verdächtige VMs, die mehr als den ihnen zustehenden Anteil an den Infrastrukturressourcen verbrauchen, bereits im Vorfeld ermitteln und entsprechende Lösungsansätze bereitstellen.

Integrierter Datenschutz

Ein integriertes Datenschutzpaket für Primärspeicher, Backup und Disaster Recovery, hat Nimble Storage mit im Angebot. Es ermöglicht Administratoren, Snapshots zu erstellen – Point-in-Time-Kopien, die soeben geänderte Daten erfassen. Das Redirect-on-Write-Feature bedeutet, dass Snapshot-Daten nicht automatisch auf künftige Snapshots kopiert werden, und dass Administratoren Snapshots schnell wiederherstellen können, wann immer dies erforderlich ist. Alle Snapshot- und Produktionsdaten können auf dem gleichen Array vereint werden. Das reduziert den Mehraufwand und die Datenwiederherstellung kann sofort anlaufen.

Rainer Huttenloher 

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