Kurztest: Software „Out of the Box“

16. August 2011

Es gibt eine schier unerschöpflich große Anzahl von Aufgabenstellungen für Administratoren im Unternehmen. Gut, wenn dann zumindest ein Großteil dieser Aufgaben mittels einer einzigen Software abgewickelt werden kann. In der neuesten Version der Management Suite 8.5 von baramundi entfällt zudem die Paketierung von weit verbreiteter Software.

Systems Management, Workplace Management oder auch Client Lifecycle Management – drei Bezeichnungen die faktisch dasselbe umschreiben: Die zentralisierte Verwaltung von Client-Computersystemen im Netzwerk. Bei der Betrachtung des Lebenszyklus eines Computers im Unternehmen werden die Anforderungen deutlich: Beschaffung, Installation, Konfiguration, Verwendung vor Ort durch wechselnde Benutzer, ständige Aktualisierung, möglicherweise eine gezielte Aufrüstung, eine Migration auf ein neues Betriebssystems und die Entfernung aus dem System. Das zeitlich dauerhafteste Thema ist dabei die Aktualisierung der installierten Software auf den Client-Computern.

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Der im bayerischen Schwaben ansässige Hersteller baramundi bietet seit vielen Jahren eine umfassende Verwaltungssoftware für Windows-Computer in deutscher und englischer Sprache an. Alle Facetten des aktuellen IT-Managements von der Betriebssystem-Ferninstallation, über Software-Verteilung, Bereitstellung von Geräte- und Systemtreibern, Fernwartung, Inventarisierung, Kiosk-Modus für die selbstständige Softwareinstallation durch Benutzer, Zugriffskontrolle für Geräte, Sicherung und Wiederherstellung von Benutzer-Daten bis hin zur Verwaltung von Citrix-Terminalservern werden den Administratoren in einer zentralisierten Konsole geboten.

"Managed Software" erleichtert das Verteilen der Anwendungen

Baramundi unterstützt die jeweils marktübliche Palette von Microsoft Betriebssystemen beginnend bei Windows 2000, XP, Server 2003, Windows Vista und Windows Server 2008, Windows 7 und die jüngsten Windows Server 2008 R2. Sofern eine 64-Bit-Edition vorliegt so wird auch diese unterstützt.

Im Sommer 2011 begann für baramundi mit Release 8.5 der Einstieg in eine neue Form der Softwarebereitstellung.  Unter „Managed Software“ versteht der Anbieter die Bereitstellung von „well known“ Programmen, die von vielen Kunden sowieso paketiert werden würden. Anstelle dem Administrator das Schnüren der Pakete für Adobe Reader, Adobe Flash Player, Adobe Shockwave Player, Mozilla Firefox, Sun Java JRE oder PDFCreator selbst aufzubürden, kann er diese fertig vorbereitet direkt über den Download bei baramundi in die Datenbank einladen.

Der Hersteller liefert diese Software fertig als Softwarepaket aus und hat die Verteilungsmechanismen des Pakets bereits im Vorfeld geprüft. Details, wie beispielsweise die Einstellungen, dass diese Programme nicht mehr versuchen sich selbstständig beim Originalanbieter zu aktualisieren, haben die Paket-Designer von baramundi bereits berücksichtigt. Die "Managed Software" eignet sich sowohl zur Erstinstallation als auch zum Update und zur Deinstallation und ist jeweils in den Sprachen Deutsch und Englisch sowie für alle von baramundi unterstützten Windows-Plattformen verfügbar. Weitere Software-Produkte möchte der Hersteller als „Managed Software“ in naher Zukunft nach Kundenwunsch anbieten.

Software "in Paketen" – der Weg zum App-Store ist bereitet

„Managed Software“ ist keine komplett neue Erfindung von baramundi. Auch andere Anbieter haben sich die Paketierung mit Namen wie der „Package Factory“ auf das Banner geschrieben. Der Trend geht in die Richtung App-Store: Auswählen, Installieren und Benutzen. Das Wissen um die spezifischen Details einer Softwareinstallation auf möglichst wenige Schultern zu verteilen ist absolut wünschenswert – es gibt wichtigere Aufgaben für Administratoren zu erledigen, als sich mit dem „/SILENT“-Parametern auseinanderzusetzen.

Thomas Bär/ fms

Pro:

– Einfachere Verteilung von bekannter Software.
– Die Suche nach Optionen wie dem /Silent-Setup entfällt.

Kontra:

– Updates stehen erst mit zeitlicher Verzögerung zur Verfügung.

– Kostenlose Software wird somit „kostenpflichtig“.

Kontakt:
Baramundi Software AG
Beim Glaspalast 1
86153 Augsburg
www.baramundi.de

Preis:
Gestaffelt je nach Anzahl benötigter Clients. Mindestens 9,70 Euro pro Client und Jahr.

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