Sharepoint 2010 mischt die Karten neu, Teil 1

7. April 2010

In wenigen Wochen sollte der Sharepoint-Server in der Version 2010 zur Verfügung stehen: Microsoft Deutschland nennt den 12. Mai als Tag der Verfügbarkeit. Glaubt man den Aussagen von Microsoft und denen vieler Markbeobachter, so hat diese Plattform das Potenzial, große Veränderung in die Firmennetze zu bringen. In diesem ersten Teil des Beitrags zeigt Dan Holme welche Möglichkeiten des Upgrades zur Verfügung stehen und gibt einen Überblick über die Änderungen bei der Administration der Software.

Immer mehr Firmen gehen dazu über, die Sharepoint-Plattform zum Verwalten, Bearbeiten und Speichern geschäftskritischer Daten einzusetzen. So haben dann auch die Microsoft-Entwickler eine ganze Reihe von wichtigen Änderungen bei Sharepoint 2010 eingeführt, die sich unter anderem auf die Bereiche Administration, Management, Sicherheit, Skalierbarkeit und das Ausrollen des Servers beziehen. Als dieser Artikel geschrieben wurde, stand Microsoft kurz vor der Auslieferung der RTM-Version (Released to Manufacturing) und die hier beschriebenen Features beziehen sich auf das Public Beta von Sharepoint.

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Natürlich ist es möglich, dass Microsoft bis zum endgültigen Erscheinungstermin der Software noch Änderungen und Verbesserung einpflegt. Der Autor wird darüber auch auf der speziellen Sharepoint-Seite unserer amerikanischen Partner aktuell berichten.

Die Hürde wurde höher gelegt: Voraussetzungen für den Einsatz

Die Anforderungen an die Infrastruktur, in der ein Sharepoint-Server 2010 zum Einsatz kommen soll, sind mit diesem Release deutlich erhöht worden: Mit diesem Release sind die Zeiten der 32-Bit-Server und der virtuellen Maschinen, die auf Laptops mit 4 GByte RAM für Entwickler gehostet wurden, endgültig vorbei. Für jeden Server in einer Farm muss 64-Bit-Hardware zum Einsatz kommen, was auch für den Datenbank-Server im Netz gilt. Logischerweise müssen dann auch beim Betriebssystem und beim SQL-Server die jeweiligen 64-Bit-Versionen zum Einsatz kommen.

Für produktive Sharepoint-Server gibt Microsoft als „Minimal-Betriebssystem“ den Windows Server 2008 an, fordert aber nach Möglichkeit den Einsatz der R2-Version dieses Server-Systems. Als Datenbank-Server kann der SQL-Server in den Versionen 2008, 2008 R2 oder 2005 verwendet werden. Wie bei allen anderen Produkten auch, die in diesem Zusammenhang eingesetzt werden sollen, müssen die aktuellsten Service Packs und Updates auf den Systemen installiert sein. Da sich diese Anforderungen und Voraussetzung aber im Lauf der Entwicklung und Fertigstellung der Software noch ändern können, sollte ein Administrator vor der Installation die Hard- und Softwareanforderungen für Sharepoint Server 2010 auf Microsofts TechNet nachlesen, die in der Regel den aktuellen Stand repräsentieren.

Für reine Test- und Entwicklungszwecke ist es möglich, diese Sharepoint-Version auch mit einer geringeren Hauptspeicherausstattung (4 GByte) zu verwenden. Als weitere Testplattformen können Entwickler auch eine Windows-7-oder Vista-Plattform in der x64-Version einsetzen. Allerdings erforderte dies zu Zeiten der Beta-Version noch eine sehr umständliche Manipulation von XML-Dateien und sehr viel Aufwand bei der Installation zusätzlicher Features und Programme. Trotzdem ist dies für die Entwickler sicher eine sehr willkommene Änderung, werden sie dadurch doch von dem Zwang befreit, ein spezielles Server-System allein für Test- und Entwicklungsszenarien aufsetzen zu müssen.

Wer jetzt meint, dass es übereilt von Microsoft sei, hier nur noch auf 64-Bit zu setzen, sollte einmal einen genauen Blick auf die aktuelle Marktsituation werfen: So ist es schon seit einigen Jahren kaum noch möglich, ein Server-System mit einer 32-Bit-Architektur zu erwerben. Zudem ist ein Einsatz von 64-Bit-Systemen mit großen Steigerungen bei der Performance verbunden. Trotzdem wird es sicher gerade im Bereich der kleinen und mittelständischen Firmen eine ganze Reihe von IT-Umgebungen geben, in denen nicht die benötigte Hardware zur Verfügung gestellt werden kann. Diese Tatsache wird sicher einer der Hauptgründe dafür sein, dass sich Migration von der Version 2007 des Sharepoint-Servers auf die neue Version 2010 in vielen Fällen noch etwas hinziehen wird.

Es bleibt bei zwei Versionen: Server und Foundation

Auch wenn es zunächst nicht so ausgesehen hat, wird Microsoft auch weiterhin eine frei verfügbare Version des Sharepoint-Servers im Angebot haben: Diese trägt den Namen Sharepoint Foundation 2010 und ersetzt die bisher erhältliche Sharepoint-Dienste (Windows Sharepoint Services – WSS 3.0). Genau wie dieser Vorgänger stellt auch die Foundation-Version die wichtigsten Collaboration-Features wie beispielsweise Listen, Bibliotheken und Team-Seiten zur Verfügung. Zu den weiteren Kernfunktionalitäten, die von dieser freien Version angeboten werden, gehören Administration, Management, Authentifizierung und die Integration der Office-Clients.

Zudem stellte diese Software einige der Plattform-Funktionalitäten zur Verfügung, die bisher nur vom Microsoft Office Sharepoint Server 2007 (MOSS 2007) angeboten wurden. Die wichtigste davon, die Service Applications (Dienstanwendungen), werden wir im zweiten Teil des Artikels noch genauer vorstellen.

Der Autor hat in seiner täglichen Praxis viel Zeit damit zugebracht, seiner Kunden zu erläutern, dass sie nicht auf jeder Server-Farm einen MOSS zu installieren brauchen: Die WSS-Dienste unterstützen die gängigen Collaboration-Szenarien ziemlich effizient. So ist es dann möglich, dass die IT-Verantwortlichen mehrere dezentralisierte WSS-Farmen beispielsweise in den Außenstellen der Firma installieren und eine zentralisierte MOSS-Farm für das Intranet, die Suche, die „My-Sites“ und andere spezielle Features des Servers betreiben.

Leider haben viele Anwender zu sehr auf die Marketingaussagen von Microsoft gehört und sind deshalb der Meinung, dass sie für alle Collaboration-Szenarien unbedingt den Sharepoint-Server 2007 benötigen. Das war nicht der Fall und trifft auch auf den neuen Server mit der Versionsnummer 2010 zu.

Es ist ziemlich sicher davon auszugehen, dass Microsoft auch hier den Schwerpunkt auf den Sharepoint Server 2010 legen wird, aber er stellt definitiv nicht die einzige Antwort dar: Viele Bedürfnisse, die in Collaboration-Szenarien entstehen, können sicher auch mit der Foundation-Version zufriedenstellend gelöst werden. Deshalb sollten die IT-Verantwortlichen genau überprüfen, welche Version sie in ihrem Netzwerk benötigen, bevor sie in einen Sharepoint-Server investieren.

Natürlich muss in diesem Zusammenhang auch erwähnt werden, dass der Server weitaus mehr Möglichkeiten anzubieten hat: Dazu gehören unter anderem Enterprise-Search (Suchfunktionen im Firmennetz) und die verschiedensten Funktionen für soziale Netzwerke. Wer die sogenannte Enterprise-Lizenz der Software einsetzt, bekommt eine sehr große Menge an Funktionen aus dem Umfeld der Business Intelligence mitgeliefert, zu denen beispielsweise Excel-Dienste und die Verbindung/Einbindung von Datenquellen im Backend gehören.

Weiterhin bietet diese Unternehmensversion von Sharepoint die Unterstützung von InfoPath-Forms-Services (Dienste für Formularvorlagen), FAST Search, die Access-Web-Dienste und die Office-Web-Anwendungen an. Nach Ansicht des Autors werden es die beiden letzten Features, die Access-Web-Dienste und die Office-Web-Anwendungen sein, die in den nächsten Jahren dafür sorgen werden, dass viele Firmen den Wechsel zu vollständigen Sharepoint-2010-Farmen vollziehen werden. Microsoft wird natürlich auch die 2010-Version von Sharepoint als gehosteten Dienst in verschiedenen Versionen anbieten.

Bild 2.Viele Neuerungen in den Bereichen Überwachung und Kontrolle: Dem Systembetreuer steht in der Zentraladministration eine Kategorie Überwachung zur Verfügung. Hier kann er dann den Unterpunkt „Probleme und Lösungen überprüfen“ finden.

Umstieg und Upgrade auf Sharepoint 2010

Zunächst müssen die IT-Verantwortlichen feststellen, ob die im Unternehmen vorhandene Infrastruktur den Vorbedingungen für den Einsatz von Sharepoint 2010 genügt. Danach gilt es festzulegen, welcher Mix an gehosteten Servern und lokalen Systemen sowie wie viele „große“ Server- und viele Foundation Versionen zum Einsatz kommen sollen. Erst nachdem diese Punkte geklärt wurden, können die IT-Fachleute beginnen darüber nachzudenken, wie sie ihre existierenden Sharepoint-Installationen updaten wollen.

Wer auf Sharepoint 2010 updaten will, wird in vielen Fällen auch andere Bereiche seiner IT-Infrastruktur auf einen aktuelleren Stand bringen müssen: So kann es sein, dass neue 64-Bit-Hardware ebenso wie aktuelle Versionen der Windows-Betriebssysteme und der SQL-Server implementiert werden müssen. In all diesen Fällen ist es extrem wichtig, dass zunächst all diese Vorbedingungen und damit verbundenen Teile der IT-Infrastruktur auf den aktuellen Stand gebracht werden, bevor die IT-Mitarbeiter mit einem Update der Sharepoint-Server beginnen.

Dabei ist grundsätzlich natürlich auch möglich, verschiedene Upgrade-Schritte zu kombinieren, wie beispielsweise gleich den Schritt von einem Windows Server 2003 in der 32-Bit-Version hin zu einem Windows Server2008 R2 in der 64-Bit-Version durchführen. Die „Aufrüstung“ von einer bestehenden Sharepoint-Version auf Sharepoint 2010 sollte aber immer als letzter Schritt erfolgen.

Grundsätzlich stehen dem Administrator zwei Wege für ein derartiges Upgrade zur Verfügung: Beim ersten Weg, dem sogenannten „In-Place“ oder auch direkten Upgrade, wird Sharepoint 2010 (sowohl als Server als auch in der Foundation-Version) auf einer bereits existierenden Sharepoint-2007-Farm installiert. Ein solches „In-Place Upgrade“ verursacht natürlich eine gewisse Ausfallzeit für die bestehende Sharepoint-Installation, bewahrt die Administratoren aber davor, alle Einstellungen und Anpassungen erneut ausführen zu müssen.

Als alternative Methode steht dann ein Upgrade durch Datenbankanfügung zur Verfügung: Bei diesem Weg wird eine existierende Sharepoint-Datenbank (sowohl von MOSS als auch von WSS) einer neuen Sharepoint-2010-Farm hinzugefügt. Im Verlauf dieses Prozesses wird die Datenbank dabei dann auf den neuen Stand gebracht.

Diese Art des Übergangs kann weitaus schneller ablaufen, als dies mit einem „In-Place Upgrade“ möglich ist, da die Software mehrere Datenbank mitsamt Inhalten gleichzeitig auf den neuen Stand bringen kann. Allerdings erfordert dieser Weg die Installation einer komplett neuen Sharepoint-Farm, was für die IT-Mannschaft wiederum bedeutet, dass sie alle Einstellung und gewünschten Anpassungen wiederum vornehmen muss.

Als weitere Alternative existiert außerdem noch ein hybrider Ansatz, der diese beiden Wege kombiniert. Ein Artikel aus dem Microsoft TechNet mit dem Namen
„Durchführen eines Upgrades auf Sharepoint Server 2010“ stellt sehr detaillierte Informationen zu diesen unterschiedlichen Wegen zur Verfügung.

Bei einem Upgrade auf Sharepoint 2010 bleibt den Anwendern zunächst die gewohnte Oberfläche von Sharepoint 2007 erhalten. Dies ermöglicht es den IT-Verantwortlichen, von den neuen Management- und Administrations-Möglichkeiten zu profitieren und es dabei gleichzeitig den Business-Anwendern zu überlassen, wann sie die neue Oberfläche einschließlich dem schon von Office 2007 bekannten Ribbon in ihren Umgebungen einführen wollen.

Für jede Site, auf die bereits ein Upgrade ausgeführt wurde, kann die Auswirkung der neuen Oberfläche testweise ausprobiert werden: Dies geschieht durch ein neues Feature namens „Visual Upgrade“. Während sich eine Site im Preview-Status befindet, ist es auch weiterhin möglich, an ihr Veränderungen vorzunehmen. Dabei dürfen allerdings nur Änderung vorgenommen werden, die mit der älteren Sharepoint-Version kompatibel sind. Der Administrator kann zwischen dem Preview-Modus für Sharepoint 2010 und dem Legacy-Kompatibilitätsmodus hin- und herwechseln.

Die Administration: Bessere Übersicht und mehr Einstellungen

Die Entwickler aus Redmond haben den Bereich der zentralen Administration von Sharepoint komplett überarbeitet und es dabei erreicht, dass dem Administrator nun ein klareres Layout zur Verfügung steht, das in logische und aufgaben-orientierte Gruppen organisiert ist.

Der Screenshot in Bild 1 zeigt die Schnittstelle, die zur Verwaltung von Web-Anwendungen zur Verfügung steht. Es ist nun nicht mehr nötig, innerhalb eines Kommandos die Web-Anwendungen zu wechseln. Nun wählt der Administrator einfach eine Anwendung aus und kann das entsprechende Kommando aus dem Ribbon auswählen.

Die zentrale Verwaltung stellt zudem Assistenten zur Verfügung, die es für den Systemverwalter weitaus einfacher machen, die allgemeinen Konfigurationsabläufe zu bearbeiten. Dazu gehört beispielsweise auch das grundsätzlich Aufsetzen einer Sharepoint-Farm. Nun müssen die Systembetreuer nicht mehr dauernd zwischen einer Aufgabenliste für die Konfiguration und den eigentlichen Konfigurationsaufgaben hin- und herwechseln.

Aber den Verwaltern steht nicht nur die Zentraladministration (Bild 1) zur Verfügung: Auch weiterhin kann ein Administrator mit „Stsadm.exe“ ein entsprechendes Verwaltungsprogramm direkt an der Kommandozeile verwenden. Neu steht ihm hingegen bei Sharepoint 2010 auch die Powershell sowohl für komplexe als auch für einfache Konfigurations- und Automatisierungsvorhaben zur Verfügung.

Bis jetzt existieren bereits über 500 Cmdlets speziell für Sharepoint 2010. Spätestens beim Erscheinen der RTM-Version will Microsoft speziellen Skripts zur Verfügung stellen, zu denen unter anderem Beispiele für die Provisionierung der Sites, einer Farm und des Servers gehören. Weitere Skripts sollen beispielsweise solche Aufgaben wie die Übertragung der Daten eines Dateiservers in die Dokumentenbibliotheken von Sharepoint erledigen können.

Viele Firmen und Organisationen haben in ihren Netzwerken mit der unkontrollierten Verbreitung der Sharepoint-Sites zu kämpfen gehabt: Vielfach wurden Sharepoint-Instanzen (wobei es sich zumeist um WSS handelte) von den Administratoren einfach ungeachtet der Firmenrichtlinien auf beliebigen Servern installiert und verwendet. Dieses Problem wird in der neuen Version der Software durch Active Directory Marker bekämpft, die ein Aufspüren der Sharepoint-Installationen erleichtern. Weiterhin stehen den Systemverwalter Gruppenrichtlinien zur Blockierung von unerlaubten „wilden“ Sharepoint-Installationen zur Verfügung.

Dieses Release des Sharepoint-Servers stellt den Administratoren auch eine rudimentäre Lösung für den Bereich der Hochverfügbarkeit zur Verfügung: So kann eine Web-Anwendung nun so konfiguriert werden, dass sie einen Bezug zu einem zweiten SQL-Server besitzt. Fällt dann der primäre SQL-Server aus, wechselt Sharepoint automatisch auf die zweite Instanz des Datenbank-Servers.

Natürlich geht dieses Prinzip davon aus, dass die IT-Verantwortlichen dabei solche Fähigkeiten wie das Mirroring des SQL-Servers einsetzten, um so die Datenbank auf die zweite Instanz zu replizieren. Dieses interessante und wichtige Feature besitzt allerdings Grenzen: So ist diese Lösung nicht für Umgebungen gedacht, in denen die Datenbanken über große geographische Entfernungen verteilt und repliziert werden sollen. Diese Fähigkeit ist nur für den Failover-Einsatz gedacht. Sie dient nicht dazu, dass Außenstellen auf diese Art und Weise eine lokale SQL-Server-Instanz zur Verfügung gestellt bekommen. Die gesamte Farm kann nur auf die eine oder die andere Instanz des SQL-Servers, nie aber auf beide gleichzeitig blicken.

Obwohl die Möglichkeit eines Failovers in diesem Release relativ gut gelöst wurde, treten beim Failback-Vorgang hingegen einige Ecken und Kanten auf. So haben einige Kollegen des Autors berichtet, dass sie insbesondere die Wiederherstellungsoperationen der Sharepoint-Farm gegenüber einer aktuellen Instanz der Original SQL-Datenbank bei ihren Tests als schlecht und frustrierend empfunden haben. Damit stellt sich die bei Sharepoint 2010 mitgelieferte Hochverfügbarkeitslösung sicher als ein guter Anfang dar, aber für den professionellen Einsatz werden vielfach noch Lösungen von Drittanbietern zum Einsatz kommen müssen.

Viele Änderungen haben die Entwickler bei der Art und Weise vorgenommen, in der Sharepoint Inhalte abspeichert und wieder auffindet. Weitere Verbesserungen werden gerade in diesen Bereichen dann durch die neuen Versionen des SQL-Servers eingeführt werden. Eine der wichtigsten Änderungen stellt Remote Blob Storage (RBS) dar: Mit Hilfe dieses Feature können sogenannte „Blobs“, wie beispielsweise Dokumente in einer Dokumentenbibliothek, auch an anderen Speicherorten als der Sharepoint-Datenbank abgespeichert werden.

Ein einfaches Beispiel für den Einsatz dieses Features ist die Verwendung des Dateisystem-Providers, um auf diese Weise Dokumente aus der Dokumentenbibliothek dann direkt im Dateisystem des Servers und nicht der Content-Datenbank abzuspeichern. Diese Abspeicherungsmethode besitzt verschiedene Vorteile: Sie reduziert die Größe der Content-Datenbank wesentlich, vermindert die Auswirkungen von Sharepoint auf die Infrastruktur der SQL-Server und verschiebt Dateien auf die normalen File-Server. Diese Dateiserver sind in der Regel deutlich billiger in Unterhalt und Verwaltung. Weiterhin wird es so möglich, die 2-GByte-Grenze zu durchbrechen, die für BLOBs unter Sharepoint besteht.

Dan Holme/fms

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