KI-Agenten sichern und deren Daten auf Laptops wiederherstellen

14. Oktober 2026

Da immer mehr Mitarbeiter KI-Agenten auf ihren Rechnern einrichten, braucht es Resilienzfunktionen für KI-Tools wie Claude Cowork (Anthropic), Claude Code (Anthropic) und OpenClaw (agentische KI-Tools. Damit erhalten die Verantwortlichen für IT-Sicherheit zudem einen besseren Überblick über die Schatten-KI in Unternehmen.

Mitarbeiter nutzen KI-Werkzeuge oft auf lokalen und mobilen Windows- oder MacOS-Systemen. Wenn ein Laptop verloren geht oder ausfällt, kann dies für den Mitarbeiter und den IT-Verantwortlichen angesichts wachsender KI-Nutzung dramatische Folgen haben. Denn mit dem System gehen neben den Informationen auch die Agentenkonfigurationen, angesammelter KI-Kontext und optimierte Prozesse verloren, die bei kritischen Projekten entscheidend sein können. Ein schwerer Schlag für den Mitarbeiter und das Unternehmen.

Laut IBM gaben 80 Prozent der befragten Büroangestellten in den USA an, KI beruflich zu nutzen. Dabei verließen sich aber nur 22 Prozent ausschließlich auf die von ihren Arbeitgebern bereitgestellten KI-Tools. Genehmigte KI-Tools mischen sich mit unautorisierten Werkzeugen – ein Problem für IT- und Sicherheitsteams in Sachen Sicherheit.

Dank der neuen Funktion von Commvault können IT-Teams nun Instanzen bestimmter agentenbasierter KI-Tools auf verwalteten Geräten identifizieren, lokal gespeicherte Konfigurationen sichern, und diese Daten bei unterbrochener Verfügbarkeit wiederherstellen. Mitarbeiter können so ihre wertvollen KI-Daten und -Agenten samt KI-generierter Inhalte, Prompt-Bibliotheken, benutzerdefinierter Anweisungen und dem tool-spezifischen Kontext wiederherstellen.

Die Teams für IT-Sicherheit profitieren zudem von der neuen Möglichkeit, potenzielle Schatten-KI zu erkennen. Sie erhalten einen zentralen Überblick über auf den Rechnern installierten und unterstützten KI-Tools. Sie können nun außerhalb der Genehmigungsprozesse installierte agentenbasierte KI-Tools erkennen. Sie sehen, wo diese Tools implementiert sind, und können entsprechende Untersuchungen einleiten.

Compliance und Wiederherstellung

Die meisten Unternehmen wissen nicht, welche KI-Agenten auf den Rechnern ihrer Mitarbeiter laufen – geschweige denn, wie sie die darin erstellten Arbeitsergebnisse wiederherstellen können. IT- und Sicherheitsteams benötigen die Transparenz, wo die KI-Tools installiert sind. Dazu ist ein Wiederherstellungspfad für die Kontexte nötig, die Mitarbeiter darin aufgebaut haben.“

Die Erkennung der Desktop-App von OpenAI (ChatGPT) ist ab sofort verfügbar. Funktionen zur Erkennung, zum Schutz und zur Wiederherstellung unterstützter lokaler Daten für Claude Cowork, Claude Code und OpenClaw folgen in den kommenden Monaten. Kunden können diese Funktionen über die bestehenden Angebote von Commvault zur Sicherung von Endpunkten nutzen, ohne dass eine separate SKU oder ein zusätzlicher Kauf erforderlich ist. Die Unterstützung weiterer KI-Tools ist für künftige Releases geplant.

Dieses Angebot ist Teil von AgentRecover, der Lösung von Commvault für die Wiederherstellbarkeit von KI-Umgebungen in Unternehmen: von KI-Tools samt deren Daten und Konfigurationen bis hin zu den angebundenen Systemen, auf denen sie basieren.

Pranay Ahlawat ist Chief Technology and AI Officer bei Commvault.

Commvault

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