Kontinuierliche Bewertung und Verbesserung der Cyber Defense

23. September 2026

Mit einer neuen Cybersecurity-Strategie will man bei Fujitsu Limited die Cyber-Defense-Fähigkeiten kontinuierlich weiterentwickeln und den Herausforderungen begegnen, die sich durch die rasanten Fortschritte im Bereich der generativen KI sowie der zunehmenden Komplexität moderner Unternehmens-IT ergeben. Cybersecurity wird dabei nicht mehr allein als operative Aufgabe nach der Implementierung von IT-Systemen verstanden, sondern als ganzheitlicher Cyber-Defense-Lifecycle. Das beinhaltet die strategische Planung, Design und Entwicklung, Implementierung und Betrieb sowie die kontinuierliche Bewertung und Verbesserung von Cyber-Defense-Maßnahmen.

Dazu haben die Experten bei Fujitsu ein Cyber Defense Operations Model entwickelt, das den Aufbau, den Betrieb und die kontinuierliche Weiterentwicklung der unternehmensweiten Cyber-Defense-Fähigkeiten systematisch strukturiert.

Als praktische Grundlage für die Umsetzung dient das Fujitsu Cyber Defense Framework. Dieses bietet einen ganzheitlichen Ansatz für den Aufbau, Betrieb und die kontinuierliche Weiterentwicklung der Cyber-Abwehr. Es versteht Cyber Defense als durchgängigen Lifecycle, von der strategischen Planung und dem Design über den operativen Betrieb bis hin zur kontinuierlichen Verbesserung.

Darüber hinaus etabliert Fujitsu das Cyber Nerve System – einen Mechanismus, der Cyber-Bedrohungen und -risiken aus den Daten, die im Fujitsu Cyber Defense Framework generiert wird, erkennt und Beobachtungs- sowie Analyseergebnisse visualisiert. Damit hilft das System, einzelne Cyber-Defense-Aktivitäten zu steuern und fördert eigenständige Ausführungszyklen innerhalb der operativen Teams.

Im Zentrum der Strategie steht das virtuelle Cyber Security Nerve Center („Nerve Center“). Das Nerve Center bereitet die Erkenntnisse des Cyber Nerve Systems in objektiven Bewertungen, Berichten und Empfehlungen für das Management auf und schafft so eine fundierte Basis für Entscheidungen. Das Nerve Center bündelt darüber hinaus das Wissen aus Fujitsus Customer-Zero-Initiativen und Kundenprojekten und treibt die Cybersecurity-Strategie über verschiedene Unternehmensbereiche hinweg voran. Dabei fließen aktuelle Markt-, Bedrohungs- und Technologietrends ebenso ein wie die Erfahrungen aus der praktischen Umsetzung.

Das Fujitsu Cyber Defense Operations Model bildet dabei den konzeptionellen Rahmen für die ganzheitliche Steuerung und Weiterentwicklung der Cyber Defense. Dieser umfasst vier aufeinander abgestimmte Teilmodelle, die Unternehmen dabei unterstützen, Prioritäten für Schutzmaßnahmen und erforderliche Investitionen festzulegen und ihre Cyber-Defense-Fähigkeiten sowie ihre Cyberresilienz kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Konkret wird Fujitsu fortschrittliche Technologien aus den Bereichen Fujitsu Research, Uvance Wayfinders, der Serviceentwicklung sowie von externen Partnern evaluieren und in die eigene Cybersecurity-Strategie integrieren. Wo erforderlich, entwickelt Fujitsu neue Produkte und Funktionen und erprobt deren Wirksamkeit zunächst in der eigenen IT-Umgebung. Anschließend werden diese als fortschrittliche Cyber-Defense-Lösungen für Kunden verfügbar gemacht. Dazu zählen unter anderem Beratungsleistungen, KI-gestützte Schwachstellenanalysen, AI Threat Hunting1 und AI Red Team Operations2.

Die aus Kundenprojekten gewonnenen Erkenntnisse fließen wiederum in das Nerve Center zurück und werden in das Cyber Nerve System, in Services und Software integriert. Auf diese Weise trägt Fujitsu dazu bei, die Cyber-Defense-Fähigkeiten von Unternehmen kontinuierlich weiterzuentwickeln und ihre Cyber-Resilienz im KI-Zeitalter nachhaltig zu stärken.

Darüber hinaus plant Fujitsu, seine Services und Lösungen für fortschrittliches Monitoring und automatisierte Reaktionen kontinuierlich auszubauen. Auch die Implementierung KI-basierter Agenten in Kundenumgebungen soll unterstützt werden, um langfristig eine Cyber-Defense-Plattform der nächsten Generation zu entwickeln, die Unternehmen und ihre gesamten Lieferketten unterstützt und verschiedene Fujitsu-Technologien – darunter das Large Language Model Takane – miteinander verbindet. (rhh)

Fujitsu

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