Angreifer können Remotecodeausführung auf einem Server erschleichen

9. Januar 2023

Im Open-Source-Projekt JsonWebToken wurde eine neue Sicherheitslücke entdeckt. Die Schwachstelle wird als besonders schwerwiegend eingestuft, da Angreifer durch deren Ausnutzung Remotecodeausführung (RCE) auf einem Server erreichen können.

Open-Source-Projekte bilden heutzutage häufig das Rückgrat vieler Dienste und Plattformen. Dies gilt auch für die Implementierung sensibler Sicherheitsmechanismen, die bei Authentifizierungs- und Autorisierungsprozessen eine große Rolle spielen.

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Die Schwachstelle im Open-Source-Projekt JsonWebToken wurde im Rahmen eines Programms entdeckt, bei dem Sicherheitsforscher von Unit 42 regelmäßig nach Risiken in Open-Source-Projekten suchen.

  • Das von Auth0 entwickelte und gepflegte JsonWebToken-Paket wird wöchentlich über neun Millionen Mal heruntergeladen und hat über 20.000 Abhängigkeiten. Dieses Paket spielt eine wichtige Rolle bei der Authentifizierungs- und Autorisierungsfunktionalität für viele Anwendungen.
  • Die Schwachstelle wird als CVE-2022-23529 identifiziert und als hochgradig schwerwiegend eingestuft (CVSS 7.6). Durch Ausnutzung der Schwachstelle können Angreifer Remotecodeausführung (RCE) auf einem Server erreichen, der eine böswillig gestaltete JSON-Web-Token (JWT)-Anforderung verifiziert.
  • Unternehmen, die das JsonWebToken-Paket in der Version 8.5.1 oder einer früheren Version verwenden, sollten umgehend auf die Version 9.0.0 aktualisieren, die einen Patch für diese Sicherheitslücke enthält. (rhh)

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