Frohes Fest!

20. Dezember 2018

Das Team von „NT4ADMINS“ und „LINE-OF.BIZ“ wünscht allen Partnern, Kunden, Lesern, Abonnenten und Newsletter-Empfänger ein frohes Fest! Nach den Feiertagen sind wir wieder im gewohnten Umfang für euch da, aber nun müssen wir selbst noch einiges erledigen.

Denn es stehen noch wichtige Dinge auf der Agenda: Einkaufen zum Beispiel. Dazu gehört ewiges Anstehen an der Gemüse-, Fleisch-, und Käsetheke. Blöderweise stellt man zu spät fest, dass die gewünschten Produkte bereits seit Tagen ausverkauft sind. Also ab zur Tiefkühlabteilung, einen Braten aus der untersten Gefrierbrandzone schnappen. Nebenbei müssen noch „auf den allerletzten Drücker“ möglichst günstige Weihnachtsgeschenke für die lieben Schwiegereltern besorgt werden. Im Baumarkt sind von ehemals 145 Weihnachtsbäumen noch genau drei vorhanden. Ein hässlicher, ein krummer, und einer, der recht annehmbar wirkt. Doch erst auf dem Zweiten Blick, kurz nachdem man das Ungetüm ins Auto verladen hat, trifft einen der volle Wahnsinn wie eine „scheene Watschn aufs Knie“. Eine ganze Familie tollwütiger Eichhörnchen hat eben diesen Baum als letzte Bastion erkoren, und verteidigt sein Revier unerbittlich. Nach einigen Schlenkern, bedingt durch unablässige Eichhörnchenangriffe während der Fahrt, gerät man noch in eine Polizeikontrolle. Nach umständlichen Erklärungen darf man das „Ticket“ behalten, und zahlt gleich noch die geforderten 50 Euro in bar. Die Beamten wünschen „Frohe Weihnachten!“

Endlich zuhause huscht man noch kurz in die Garage, den Christbaumständer holen. Wo war der noch gleich? Keine 90 Minuten später hat man das gute Stück endlich aus einer Kiste hervorgekramt. Doch die funktioniert das Teil nochmal? Das Stahlseil lässt sich nicht lösen, da gibt es doch sicher irgendeinen Trick? Zum Glück gibt es Youtube, auf diese Weise kann man sich von einem Zwölfjährigen mit quietschender Stimme erklären lassen, warum man selbst keine Ahnung hat. Läuft! Der Baum wird nun auf der Terrasse so lange mit Axt und einer Säge behandelt, bis das Teil halbwegs gerade im Ständer fixiert werden kann. Umsichtiger Weise wurde ein Baum mit knapp drei Meter Höhe gekauft, nach der „Bearbeitung“ bleiben stolze eineinhalb Meter übrig. Wenn man den richtigen Blickwinkel und Baumstandort im Wohnzimmer nach zwei bis maximal drei Stunden endlich gefunden hat, muss man auf Geheiß seiner Holden schon wieder in die Garage – Baumschmuck suchen. Plötzlich fällt einen ein, dass man die Eltern ganz vergessen hat. Die müssen ja vom Flughafen abgeholt werden. Gestern!

Aber auch der Weihnachts-Festtagsschmaus bereitet mehr als Kopfzerbrechen. So entladen sich vermeintlich zuverlässige „Chefkoch-Rezepte“ in regelrechten Küchen-Orgien. Selbstgemachte Semmelknödel zerfließen im Kochwasser, während die gekauften Kartoffelknödel mit der Konsistenz von Tennisbällen aufwarten. Lecker! Lauwarmes Blaukraut aus dem Glas, Bratensoße aus dem Päckchen und trockene Truthahn-Bruststücke werden munter auf die Teller geschaufelt. Während die Familie am Festtagstisch speist, nerven die Halbwüchsigen ständig mit unqualifizierten Zwischenrufen: „Wann gibt’s denn die Geschäänkeee?“ – und das bereits durchgehend seit zwei Tagen. Die Hunde schlecken an den versifften Tellern, die bereits mit Soßenresten und übrig gebliebenen Blaukraut in die Spülmaschine eingeräumt werden. Hoffentlich zieht das keine gravierenden Konsequenzen nach sich! Während die Cousinen und Tanten auf der Terrasse „eine rauchen“, die Kinder schreien, die Erwachsenen betrunken und vollgefressen durch die Gegend dödeln, bekommt man Lust, den ganzen Weihnachtswahnsinn…öhm… mein Therapeut hat gesagt, ich darf an dieser Stelle nicht zu sehr ins Detail gehen. Zudem sind alle fertig mit Essen, es gibt endlich die Geschenke!

Nach der Bescherung erinnert man sich allerdings wieder daran, warum man den „schwarzen Schafen“ in der Familie maximal eine Mütze mit Werbeaufdruck oder einen geklauten Werbekugelschreiber von der letzten Pressekonferenz schenken wollte. Denn außer einer Karte ist höchstens ein lieblicher Rotwein für zwei Mark fuffzisch im Paket. Von anderer Seite hat man (schonwieder) einen grünen, kratzigen Wollpulli mit roten Tannenbäumen bekommen, und muss die selbstgestrickten Wollsocken „sofort anziehen“. – sonst straft Oma mit bösen Blicken.

Um das gesamte Ausmaß einer solch zelebrierten Familienfeier schon im Vorfeld zu genießen, empfiehlt das Team von NT4ADMINS und LINE-OF.BIZ neben hochprozentigen Weihnachtspunch oder heißen Glühwein sowie einer Großpackung Plätzchen noch den klassischen Weihnachtsfilm mit Chevy Chase: „Schöne Bescherung“. Nach dem Film wird man sich wieder bewusst, wie schön es eigentlich ist, im Kreis der eigenen Familie ein geruhsames Weihnachtsfest zu verbringen. Und was solls: Statt dem Braten machen wir einfach Würstel mit Kartoffelsalat, Geschenke werden in Karten- und Gutscheinform ausgeteilt, die Kinder rechtzeitig vor den Fernseher (oder Youtube) gesetzt, kratzige Weihnachtsocken einfach bei der nächsten Restmülltonnen-Leerung entsorgt. In diesem Sinne: Fröhliche Weihnachten euch alle!

Das Redaktions-Team

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